holy shit.

Es ist ärgerlich, wenn der letzte Bus nach Hause einfach so ausfällt und niemand da ist um dich von der Haltestelle abzuholen. Vielleicht sehe ich es nicht ein mir ein Taxi zu nehmen, vielleicht hatte ich auch ein Bier zu viel, vielleicht brauchte ich aber auch Zeit für mich. Letztendlich hab ich nachts um 1 alle möglichen Abkürzungen gesucht um irgendwie nach Hause und in mein Bett zu gelangen. Und seit langer Zeit hatte ich wieder Angst im Dunkeln und zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich Angst vor Wildschweinen. Ich musste einfach darauf vertrauen, dass Gott mich beschützt und nicht zulassen wird, dass mir irgendetwas zustößt. Vielleicht müssen wir manchmal dazu gezwungen werden Zeit mit Gott zu verbringen. Manchmal habe ich einfach keine Lust mich an Gott zu wenden, auch wenn ich genau weiß, dass er mir helfen kann und möchte. Schön blöd! Ich weiß…
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Warum holyshit? Es ist kein cooler Name, nicht wirklich. Vielleicht ist er auch nicht besonders originell. Aber es gibt so viele dieser Momente, die einfach gerade heraus als „Scheiße!“ betitelt werden müssen. Und wenn wir vergessen Gott genau in diese Momente zu lassen bleibt alles schlichtweg scheiße.

eye contact

There was a time when I kept staring at the ground because I was afraid someone could see me and talk to me. An unhealthy habit as you start to abase yourself. Also you develop unexplainable hatred towards everyone around you and yourself. But it turned out I couldn’t hide from my creator. And when I began to open up in prayer I also opened up in person whenever I talked to someone. More and more I came to enjoy having conversations – even with complete strangers. My therapist would have been so proud!
Make eye contact with God – his eyes are already resting on you.

“Am I not a God near at hand”—God’s Decree— “and not a God far off? Can anyone hide out in a corner where I can’t see him?” God’s Decree. “Am I not present everywhere, whether seen or unseen?” God’s Decree.
[Jeremiah 23,23-24]

Kindliche, sorglose Freude

Eine Horde Grundschulkinder erobert den Bus.. eingentlich sind es nur zehn, aber sie sind mindestens so laut wie eine ganze Horde. Mein erster Gedanke: ‚Oh nein, bitte nicht!‘ Dann höre ich aber genauer hin, wie sie sich mit ihren aufgeregten Stimmchen über Sitzplätze und Fahrtrichtung auslassen.
Eine Busfahrt, etwas was ich fast täglich mache, wird bei ihnen zu einem seltenen Abenteuer. Etwas zum auskosten und sich darüber freuen. Dabei fahren sie nur nach Hause. Und es war auch nicht der erste, sondern schon der dritte Schultag.
Was für ein Geschenk, das Abenteuer in jeder Gelegenheit zu finden. Was für ein Geschenk, dass Kinder uns daran erinnern im Moment zu leben und aus scheinbaren Kleinigkeiten ein Abenteuer zu machen.
Vor einiger Zeit habe ich mir oft gewünscht abenteuerlustiger zu sein doch meine Ängste und Sorgen hielten mich davon ab. Ich hatte Angst alleine das Haus zu verlassen, ich hatte Angst etwas mit meinen Freunden auszumachen weil ich mich vor Ablehnung fürchtete. Ich traute mir selbst nichts zu, also ließ ich es „einfach“ bleiben. Ich hatte keine Sicherheit, kein Vertrauen, nur mich und mein kleines, zerbrechliches Leben. Bis Gott mir den Mut gab die Abenteuer in meinem Leben zu suchen.

 

tunnel vision

What’s tunnel vision for a girl like me?

I’m so blessed by gods grace and yet I only see all the things I still have to take care of. And instead of shrinking, the to-do list only duplicates. Finding beauty in the exact moment you live in is difficult when you only concentrate on the things that lie ahead. But what can you accomplish right now?

 

Vom Wachsen und Aufblühen

Ich bin noch nicht am Ziel.
In vielen Momenten ist es schwer sich selbst – und ganz besonders vor anderen – einzugestehen, dass man noch viel lernen muss. Auch wenn jeder Mensch weiß, dass niemand perfekt ist fällt es schwer genau das zu akzeptieren und daran zu arbeiten.
Wachstum ist ein lebenslanger Prozess, für jeden von uns. Wachstum ist unsere größte Herausforderung, weil wir immer wieder unsere, zum Teil festgefahrenen Verhaltensweisen entlarfen und überwinden müssen. Wachstum bedeutet auch mal auf andere Menschen zu hören. Wachstum entsteht dort, wo Menschen bereit sind ihre Fehler offen zu legen.

Am Sonntag werde ich getauft. Ich arbeite schon lange an mir selbst und ich gerate damit oft an meine Grenzen. Darum ist es für mich ein Geschenk, mein Leben dem einen anzuvertrauen, der voller bedingungsloser, unmissverständlicher und herausfordernder Liebe für mich ist.
Für ihn lasse ich mein gemächliches, gewohntes Leben hinter mir und gehe einen Schritt weiter in Richtung Zukunft.
In seiner Hand darf ich aufblühen. 🌱