eye contact

There was a time when I kept staring at the ground because I was afraid someone could see me and talk to me. An unhealthy habit as you start to abase yourself. Also you develop unexplainable hatred towards everyone around you and yourself. But it turned out I couldn’t hide from my creator. And when I began to open up in prayer I also opened up in person whenever I talked to someone. More and more I came to enjoy having conversations – even with complete strangers. My therapist would have been so proud!
Make eye contact with God – his eyes are already resting on you.

“Am I not a God near at hand”—God’s Decree— “and not a God far off? Can anyone hide out in a corner where I can’t see him?” God’s Decree. “Am I not present everywhere, whether seen or unseen?” God’s Decree.
[Jeremiah 23,23-24]

Kindliche, sorglose Freude

Eine Horde Grundschulkinder erobert den Bus.. eingentlich sind es nur zehn, aber sie sind mindestens so laut wie eine ganze Horde. Mein erster Gedanke: ‚Oh nein, bitte nicht!‘ Dann höre ich aber genauer hin, wie sie sich mit ihren aufgeregten Stimmchen über Sitzplätze und Fahrtrichtung auslassen.
Eine Busfahrt, etwas was ich fast täglich mache, wird bei ihnen zu einem seltenen Abenteuer. Etwas zum auskosten und sich darüber freuen. Dabei fahren sie nur nach Hause. Und es war auch nicht der erste, sondern schon der dritte Schultag.
Was für ein Geschenk, das Abenteuer in jeder Gelegenheit zu finden. Was für ein Geschenk, dass Kinder uns daran erinnern im Moment zu leben und aus scheinbaren Kleinigkeiten ein Abenteuer zu machen.
Vor einiger Zeit habe ich mir oft gewünscht abenteuerlustiger zu sein doch meine Ängste und Sorgen hielten mich davon ab. Ich hatte Angst alleine das Haus zu verlassen, ich hatte Angst etwas mit meinen Freunden auszumachen weil ich mich vor Ablehnung fürchtete. Ich traute mir selbst nichts zu, also ließ ich es „einfach“ bleiben. Ich hatte keine Sicherheit, kein Vertrauen, nur mich und mein kleines, zerbrechliches Leben. Bis Gott mir den Mut gab die Abenteuer in meinem Leben zu suchen.

 

tunnel vision

What’s tunnel vision for a girl like me?

I’m so blessed by gods grace and yet I only see all the things I still have to take care of. And instead of shrinking, the to-do list only duplicates. Finding beauty in the exact moment you live in is difficult when you only concentrate on the things that lie ahead. But what can you accomplish right now?

 

Vom Wachsen und Aufblühen

Ich bin noch nicht am Ziel.
In vielen Momenten ist es schwer sich selbst – und ganz besonders vor anderen – einzugestehen, dass man noch viel lernen muss. Auch wenn jeder Mensch weiß, dass niemand perfekt ist fällt es schwer genau das zu akzeptieren und daran zu arbeiten.
Wachstum ist ein lebenslanger Prozess, für jeden von uns. Wachstum ist unsere größte Herausforderung, weil wir immer wieder unsere, zum Teil festgefahrenen Verhaltensweisen entlarfen und überwinden müssen. Wachstum bedeutet auch mal auf andere Menschen zu hören. Wachstum entsteht dort, wo Menschen bereit sind ihre Fehler offen zu legen.

Am Sonntag werde ich getauft. Ich arbeite schon lange an mir selbst und ich gerate damit oft an meine Grenzen. Darum ist es für mich ein Geschenk, mein Leben dem einen anzuvertrauen, der voller bedingungsloser, unmissverständlicher und herausfordernder Liebe für mich ist.
Für ihn lasse ich mein gemächliches, gewohntes Leben hinter mir und gehe einen Schritt weiter in Richtung Zukunft.
In seiner Hand darf ich aufblühen. 🌱

 

dream your way into your future

So this is it?
What about my dreams?
What about my life?

When you realize you’ve been following a path that’s leading nowhere, realign.

When you realize you just can’t settle in what you’re doing, stop.

Take a break. Think.

Even if it feels like going backwards again. Sometimes this is important. Sometimes this is just what you need to gather strength. And in these moments god will work a lot. And it’s your turn to let down your defenses. It’s your turn to listen. Because he will talk.

This may be radical but as soon as you are sure about something don’t try looking back.

You make a decision.

You follow your dreams.

 

Liebe lohnt sich

Angst hat viele Formen, jeder kennt sie irgendwie. Manche mehr, manche weniger…
„Ich wandte mich an den Herrn
und er antwortete mir;
er befreite mich von allen meinen Ängsten.“
Psalm 34,5
…Ich wünschte ehrlich gesagt dieser Vers würde von mir kommen… Immer wieder lese ich solche Verse, denn in der Bibel steht sehr viel über Angst geschrieben. Das hat auch seinen Grund, denn leider ist niemand wirklich frei davon. Und wenn ich dann lese „Liebe vertreibt die Angst“ (1.Joh. 4,18), dann erwische ich mich oft dabei wie ich denke: Echt ein schöner Spruch… aber irgendwie pathetisch. Ich muss doch erst mal diese blöden Ängste überwinden bevor ich jemanden lieben kann! Ich meine wie kann ich jemanden lieben vor dem/der ich Angst habe?! Aber oft merke ich dann, dass es garnicht an den anderen liegt, es liegt allein an mir. Und meistens, wenn ich mich überwinde, sind die Dinge garnicht so schlimm wie ich sie mir vorstelle. Ja manchmal ist es sogar gut…
„Vertrau auf den Herrn,
sei stark und fasse Mut,
vertrau auf den Herrn!“
Psalm 27,14
… auch wenn es Überwindung kostet. Liebe lohnt sich.

 

Unbequeme Wahrheiten (shitty facts)

1. Kein Mensch ist perfekt, kein einziger, ausnahmslos.

2. Wir müssen trotzdem unser Bestes geben anderen mit Achtung und Verständnis zu begegnen.

3. Das ist scheiße noch mal schwierig und anstrengend, vor allem wenn man keinen guten Tag hat, oder keine gute Woche oder oder oder.. .

4. Diese schlechten Tage können sich aufaddieren, bis das ganze Leben scheiße ist.

5. Der Mensch tendiert mehr oder weniger dazu die guten Tage auszublenden und sich dann in Selbstmitleid zu verstricken.

6. Aber es ist unsere Entscheidung es anderen unter die Nase zu reiben oder Gott um Hilfe zu bitten.

7. Gott hilft nicht immer so wie wir uns das vorstellen.

8. Entscheidungen zu treffen kann auch scheiße anstrengend sein.

9. Scheiße wird selten zu Gold.

Aber wir dürfen Wunder erwarten, denn alles liegt in Gottes Bereich des Möglichen. Wir haben es mit einem wundervollem Gott zu tun, der gerne gibt, wenn wir ihn darum bitten.

10. …Wir müssen es nur tun.