Eiswürfel

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Das Eis schmilzt in der durchsichtigen Flüssigkeit. Sein Pullover riecht nach ihm und ich will darin versinken. Wie in einem Bett in das man sich nach einem zu langen Arbeitstag fallen lässt, zwischen die riesigen Kissen und direkt unter die Decke. Bald sind nur noch wenige Eiswürfel übrig.
Das Mädchen wirft die Hände in die Luft und ruft es laut heraus: „Heute sind wir jung und am leben und das soll ruhig jeder wissen“. Denn zu leben ist das einzige Vergehen, dass man sich fast leisten kann. Das Entschuldbarste von allen. Wer ist schon zurechnungsfähig im Eifer des Gefechts wenn so viel auf dem Spiel steht.
Manchmal will man auch nur ein Mädchen sein. Man will das Mädchen sein, dass alle anstarren wenn es den Raum betritt. An dem jeder Blick hinunter und hinauf fährt, wegen dem man fast unwillkürlich pfeift, warum, das ist die andere Frage. Manchmal möchte man einfach nur sehr schön anzusehen sein. Und eine Zierde für seinen Verstand bilden. Und manchmal auch eine Zierde für seinen Freund.
Ich bekenne das, schließlich ist es besser es zu sagen als so zu tun als wäre ich als Feministin kein Mädchen. Als wollte mein Frauenkörper nicht die Anerkennung seines Männerkörpers. Aber vor allem sehnt sich meine Gedankenwelt nach seinem betäubenden Geruch. Diese Mischung aus Liebe, Zuhause, Familie und „mit mir wirst du Abenteuer erleben“ ist was mich immer wieder groß träumen lässt.
Lass uns groß träumen.

 

Ein Kommentar zu „Eiswürfel

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